best-fishing
  Fliegenfischen
 



                             Fliegen

 Trockenfliege: Adams. Trockenfliegen täuschen tote oder sterbene Fliegen vor!Nassfliege: Sie schwebt unter Wasser und imitiert eine schlüpfene Fliege!
Nymphe(Goldkopf), sie ist die Puppe der Fliege und wird auf dem Grund "gezupft"!
Und die letzte große Kategorie heißt Streamer, sie sollen ein kleines Fischchen nachahmen


..........................................................................




Was ist Fliegenfischen überhaupt ?
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Das Fliegenfischen umfassend zu beschreiben ist hier ,wenn überhaupt, gar nicht möglich ,es würde wohl einige Bände füllen. Es kann also nur ein Abriss der Beschreibung einer der faszinierendsten Angelmethoden werden.

Fliegenfischen oder seine Vorläufer ist eine sehr alte Fischfangmethode, die sicher schon kurz nach der Erfindung des Angelhakens und vor der Erfindung der Angelrolle ihren Anfang nahm ,was aber mit dem heutigen ,modernen Fliegenfischen nicht viel zu tun hat.


Worum geht es also beim Fliegenfischen?
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Beim modernen Fliegenfischen werden ja bekanntlich sogenannte künstliche Fliegen als Köder verwendet , meist Nachbildungen von Wasserinsekten ,Insektenlarven, Krebstierchen und Kleinfischen.

Da ergibt sich ein Problem, diese Gebilde haben eines gemeinsam, sie wiegen fast nichts, sie lassen sich ohne weitere Hilfsmittel nicht auswerfen, also muß etwas Anderes das nötige Wurfgewicht aufbringen, im Falle des Fliegenfischens ist das die Angelschnur.

Wieder ein Problem, bloß eine Schnur auswerfen ist ja auch nicht so einfach.
Also muß es eine besondere Schnur sein und eine besondere Methode des Werfens.


Die Geräte
°°°°°°°°°°°°°°
Die Fliegenschnur
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Spezielle Angelschnur für das Fliegenfischen, die im Zusammenhang mit einer speziellen Wurftechnik das nötige Wurfgewicht liefert da der verwendete Köder (Fliege) nicht das nötige Gewicht dafür besitzt
Fliegenschnüre werden in vier Grundtypen gefertigt:
Parallelschnur(kaum noch verwendet) Bezeichnung: L (Level)
Doppelt verjüngte Schnur Bezeichnung DT (double Taper)
Keulenschnur Bezeichnung WF (Weight Forward)
Einfach verjüngte Schnur - Schußkopf Bezeichnung ST (Shooting Taper)
Fliegenschnüre werden schwimmend (F), schwimmend mit sinkender Spitze (ST) , schwebend (I -intermediat) und sinkend (S) hergestellt
Fliegenschnüre gibt es in den Klassen 1-15 siehe AFTMA - Klassen
Fliegenschnüre haben normaler Weise eine Länge von 25m bis 35m, Schußköpfe von 8 - 12m
Beispiel: eine Fliegenschnur mit der Bezeichnung WF 6 F ist also eine Keulenschnur der AFTMA - Klasse 6, schwimmend.

Früher wurden Fliegenschnüre hauptsächlich aus Seide geklöppelt und waren dementsprechend recht teuer, solche Schnüre werden auch heute noch hergestellt aber nur noch von wenigen Spezialisten benutzt.

Seidenschnüre verschleißen früher und sind sehr pflegeintensiv. Heute werden die meisten Fliegenschnüre aus Kunststoffen hergestellt, meist bestehen sie aus einem Kern, der Seele und einer oder mehreren Kunststoffummantelungen.


Die Fliegenrute
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Angelrute mit spezieller Aktion und Beringung auf die Wurftechnik des Fliegenfischens ausgerichtet. Fliegenrute und Fliegenschnur müssen miteinander harmonieren und werden passend zu den AFTMA - Klassen der Schnüre hergestellt. Ruten der Klassen 1 - 9 werden als Einhandruten, 10 - 15 als Zweihandruten hergestellt. Bei den Klassen 7-9 werden allerdings auch Zweihandruten hergestellt.

Fliegenruten werden heute aus meist aus Kohlefaser hergestellt, aber es gibt auch noch sogenannte gespließte Ruten aus dem Holz bestimmter Bambusarten, diese werden meist in Handarbeit, teilweise nach dem Wunsch des Anglers hergestellt und haben natürlich ihren Preis und sind pflegeintensiv, besitzen aber oft hervorragende Wurfeigenschaften und sind handwerkliche Meisterstücke.


Die Fliegenrolle
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Angelrolle für das Fliegenfischen, im Prinzip eine einfache Gehäuserolle hoher Qualität mit möglichst geringem Gewicht, dient hauptsächlich als Schnurspeicher aber auch zum Drillen.

Der Fliegerolle im Standardbereich wir oft zuviel Bedeutung zugemessen, insbesondere was den Preis betrifft, beim Angeln auf Großfische sieht die Sache dann schon anders aus, da ist ein gut funktionierendes konstantes Bremssystem ein Muß.


Was man sonst noch so braucht ?
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Backing : geflochtene Nachschnur, je nach Rollengröße wird das Backing aufgespult und anschließend erst die Fliegenschnur. Durch das Backing wird der Durchmesser der Spulenachse vergrößert (höherer Schnureinzug) und im Falle eines kapitalen Fisches ist somit Schnurreserve vorhanden

Fliegenvorfach : Verbindung zwischen Fliegenschnur und Fliege, sorgt für einen möglichst harmonischen Übergang von der relativ dicken Fliegenschnur zum Köder


Die Wurftechnik beim Fliegenfischen unterscheidet sich stark von der in anderen Angeltechniken.

Es gibt da mehrere Wege diese Technik zu erlernen, da ist zum Einen der Fliegenfischerkurs, zum Anderen die Möglichkeit sich von einem Erfahrenen Fliegenfischer helfen zu lassen und als letzte Möglichkeit der Selbstversuch.

Die ersten beiden Möglichkeiten sind natürlich die sichersten und schnellsten, die erste kostet meist Geld und bei der zweiten ist man immer vom guten Willen eines Anderen abhängig. Der dritte Weg im Selbstversuch ist ohne weiteres möglich aber oft recht langwierig, zumal man sich meist Fehler aneignet die nur schwer wieder zu korrigieren sind, aber lernen kann das wirklich jeder so schlimm ist es nun auch wieder nicht.

Die meisten Fehler werden aus dem Bestreben gemacht möglichst große Wurfweiten zu erzielen, das kann man üben wenn man die Grundlagen beherrscht. "Würfe bis ins Backing" schafft man mit der Standardausrüstung kaum, das setzt dann schon Kenntnis besonderer Techniken(Doppelzug u.s.w.) voraus.

Die meisten Fische werden im Weitenbereich um die 10 - 15m gefangen, zumindest am Fluß.


Allgemeine Dinge
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Zum praktischen Angeln kommen noch einige wichtige Aspekte hinzu.

Eine der Grundlagen erfolgreichen Fischens sind eine gute Beobachtungsfähigkeit und gute Gewässerkenntnis.

Man muß lernen ein Gewässer zu "lesen".

Richtig beobachten und auch die richtigen Schlüsse daraus ziehen sind mindestens der halbe Weg zum Erfolg.

Wie sieht mein Gewässer überhaupt aus?

Wie ist die Tiefenstruktur ?

Welche Fischarten leben darin?

Wo sind die Fischeinstände ?

Wo finde ich Deckung beim Angeln ?

Von wo kann ich überhaupt werfen ?

Was fressen die Fische gerade ?

Wann fressen die Fische ?

Welche Insekten sind gerade aktiv ?


Wer sich eine Weile mit dem Fliegenfischen beschäftigt macht seine Erfahrungen mit den Fliegen und er wird an bestimmte Muster glauben und damit fangen weil er sie fischt, denn nur Fliegen die gefischt werden können überhaupt fangen.

Ein sehr großer Teil derer, die sich mit dem Fliegenfischen beschäftigen, wird nach einer Weile anfangen sich seine Fliegen selbst zu binden, viele werden eigene Muster binden, allein aus ihrer Erfahrung heraus.

So dann mal zum Fluss und ab geht es.

 



 

 


 
  Heute waren schon 2 Besucher (4 Hits) hier!  
 
Diese Webseite wurde kostenlos mit Homepage-Baukasten.de erstellt. Willst du auch eine eigene Webseite?
Gratis anmelden